Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
Seite
63
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schlagens, der verschluckten Schwerter, der Ba-lancierkünste und Eiertänze zu verweisen sind.

Es ist hinreichend, daß der Musiker sein In-strument ganz in der Gewalt habe, daß man desmateriellen Vermittelns ganz vergesse, und nurder Geist vernehmbar werde. Ueberhaupt, seitKalkbrenncr die Kunst des Spiels zur höchstenVollendung gebracht, sollten sich die Pianistennicht viel auf ihre technische Fertigkeit einbilden.

Nur Aberwitz und Böswilligkeit dursten, inpedantischen Ausdrücken, von einer Revolutionsprechen, welche Thalberg auf seinem Instrumentehervorgebracht habe. Man hat diesem großen,vortrefflichen Künstler einen schlechten Dienst er-wiesen, als man, statt die jugendliche Schönheit,Zarte und Lieblichkeit seines Spiels zu rühmen,ihn als einen Columbus darstellte, der auf demPianoforte Amerika entdeckt habe, während dieAndern sich bisher nur mühsam um das Vor-gebirge der guten Hoffnung herumspielen mußten,