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-Sil!
In der Blüthcnzeit dieser scandalösen Rei-bungen entschlossen sich nun beide Helden desTages, in demselben Concerte, Einer nach demAndern, zu spielen. Sie setzten Beide die ver-letzten Privatgefühle bei Seite, um einen wohl-tätigen Zweck zu fördern, und das Publicum,welchem sie Gelegenheit boten, ihre eigenthüm-lichen Verschiedenheiten durch augenblickliche Ver-gleichung zu erkennen und zu würdigen, zollteihnen reichlich den verdienten Beifall.
Ja, man brauchte den musikalischen Charak-ter Beider nur einmal zu vergleichen, um sich zuüberzeugen, daß es von ebenso großer Heimtückewie Beschränktheit zeugt, wenn man den Einenauf Kosten des Andern lobte. Ihre technischeAusbildung wird sich wohl die Wage halten, undwas ihren geistigen Charakter betrifft, so läßtsich wohl kein schrofferer Contrast erdenken, alsder edle, seelenvolle, verständige, gemächliche,stille, deutsche, ja österreichische Thalberg, gegen-