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1 (1861)
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und Bettelordcn heulen, wehklagen und Misereresingen, zugleich aber auch als die Leibgarde ihresHerrn das Ansehen seines Stuhles zu rächenund zu vertheidigen suchen wider solche poetischeGottlosigkeit. Nicht genug, daß das Dogmavon den drei Einheiten mit Füßen getretenwird, auch die Katastrophe nach der heiligenLehre der Dramaturgie fehlt; ganz mit Recht;denn wo der Teufel sein Spiel treibt, dastürzen alle Dogmen und Lehren. Mit schwarzerKralle fahrt er hinein, und es geschieht seinWille; denn jede Theorie ist ihm grau wennnicht schwarz. Aber trotz aller dieser Anti-Aristo-telismen ist die Tragödie Grabbe's ausgezeichnetund zwar allein durch ihre Charaktere. Siesind die Seele des Drama's; denn wo wahreCharakteristik fehlt, da sind die Personen desStückes hölzerne Marionetten, und das Drama,selbst auch noch so streng und gewissenhaft nachdem Maaßc der alten Poetik geschneidert, nichts