Druckschrift 
1 (1861)
Entstehung
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Für Ihre Bemühungen, meine reellsten Inter-essen betreffend, sage ich Ihnen meinen tiefinnigstenDank. Meine Finanzen sind durch die miserabelnZeitverhältnisse in hinlänglich trüben Zustandgerathen, als daß ich nicht jede Förderung vondieser Seite mit Dank anerkennen würde.

(In diesem Augenblick kommt eine alte Bauers-frau, die mich rasiren will. Ich zittere vor ihremMesser. — Ich bitte, Freund, beten Sie fürmich!) —

Rasirt bin ich, aber wie! und unter welchenQualen! Was muß nicht ein Dichter ausstehenin dieser rauhen Welt, zumal, wenn er sich nichtselbst rasiren kann! Aber ich will's jetzt endlichlernen. — Auch stinken meine Stiefel ganz ent-setzlich — man hat sie diesen Morgen statt mitWichse mit Thran beschmiert. Welch ein länd-liches Vergnügen! Welch ein Contrast mit Paris,wo ich noch vorgestern Abend das Meisterwerkvon Giacomo (Meyerbeer) zum zehnten Male