Druckschrift 
1 (1861)
Entstehung
Seite
XIII
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XII,

hatte er kein Hehl nach irgend einer Seite hin,er ließ darin allen seinen Gedanken den freiestenLauf. Und deshalb bilden sie die reichsten Bei-träge znr vollen Erkennung und Erkenntniß seinesganzen Seins und Wesens.

Es waltet aber auch noch ein anderer Gesichts-punkt zur Würdigung der Veröffentlichung derHeine'schen Briefe ob. Wahrend nämlich andereSchriftsteller sich der periodischen Presse zurPublikation ihrer Ansichten und Urtheile bedien-ten, ist dies von Heine fast gar nicht geschehen.Statt in Journalen und Blättern in dieser Weiseaufzutreten, vertraute er seine Aeußerungcn überdie Literatur und die literarischen Persönlichkeitenund Erscheinungen des Tages meist und vorzugs-weise nur den Briefen an seine Freunde an. Undaus diesem Grunde allein schon steht ihre Ver-öffentlichung gerechtfertigt da.

So wollen diese Briefe Heine's angesehn undgewürdigt werden; so treten sie vor Publikum