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6,2 (1836) Ma
Entstehung
Seite
1468
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Materi e.

mittelbare Berührung der Masse der Körper bildenden Moleciilehindert, sondern er hat sich auch bemüht, auf diese Voraus-setzung allgemeine Gesetze über die Atomgewichte die Dich-tigkeiten und Ausdehnungen der verschiedenen Körper zu grün-den, deren nähere Prüfung ich jedoch hier übergehe, weil sienoch zu sehr hypothetisch sind und daher schwerlich geeig-net seyn werden, über das eigentliche Wesen der Materie si-chere Auskunft zu geben.

Ganz neuerdings ist Ampere 1 im Geiste dieser Laplace-scben Hypothese noch einen bedeutenden Schritt weiter ge-gangen, um das eigentliche Wesen der Materie zu erklären.Nach ihm bestehn alle Körper zunächst aus Theilchen ( parti -cules J von gleichem Aggregatzustande, als die aus ihnen ge-bildeten Körper. Diese Theilchen sind zusammengesetzt ausMolecülen, die sich nur bis zu einer gewissen bestimmtenEntfernung einander nähern, indem ihr Abstand von einanderbedingt wird erstlich durch das, was von den attractiven undrepulsiven Kräften der Atome bis zu ihnen sich erstreckt,zweitens durch die Repulsion, welche aus der Wellenbewe-gung eines zwischen ihnen eingeschlossenen Aethers entspringt,und drittens durch die Anziehung, welche der Masse directund dem Quadrate des Abstandes umgekehrt proportional ist.Sie sind eine Vereinigung von Atomen, die durch den Con-flict der ihnen eigenthiimlich zukommenden attractiven und re-pulsiven Kräfte zusammengehalten werden. Letztere sind je-nen obern so sehr überlegen , dafs diese als verhältnifsmäfsigfast unmerklich erscheinen, die Atome selbst aber sind mate-rielle, mit jenen Kräften begabte Puncte. Die Moleciile sindallezeit hart, welchem Körper sie auch angehören, von po-Jyedrischer Gestalt, die von den Krystallographen primitiveForm genannt wird. Geht ein Körper aus dem Zustande derFestigkeit in den der Flüssigkeit über, so ändert sich der Zu-stand des Gleichgewichts der auf die Molecülen wirkenden at-tractiven und repulsiven Kräfte, wird aber ein flüssiger Kör-per fest, so vereinigen sich mehrere einfache Molecüle zugröfseren zusammengesetzten. Durch mechanische Gewalt kön-nen blofs die Theilchen getrennt werden, die Kraft, welcheaus den Schwingungen der Atome entsteht, kann die zusam-

1 Ami. Ch. Ph. T. LV1II. p. 4S2. Vergi. Bibi. univ. T. Xr.IX.p. 225.