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6,2 (1836) Ma
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Materie.

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herigen Betrachtungen unstatthaft ist, eine geometrisch un-endliche Theilung derselben anzunehmen , wie unmefsbar kleindie Theilchen auch immer werden mögen, und wir sonachschliefsen müssen, dafs man zuletzt zu untheilbaren Theilchenoder Atomen, gelangen müsse, so führt dieses zu einer dop-pelten Frage, nämlich zuerst, ob diese Atome gleich oderverschieden geformt sind, und zweitens, ob sie insgesammtgleiche oder verschiedene Gröfse haben. Liegt es gleich au-fser den Grenzen der Möglichkeit, diese Fragen direct zubeantworten, da dieses nur vermittelst der Beobachtungen undMessungen geschehn könnte, so lassen sich doch auf unzwei-felhafte Wahrnehmungen mindestens sehr wahrscheinliche Schlüs-se gründen. Bei einer Zertheilung organischer Körper odermikroskopischer Beobachtung derselben zeigt sich eine unver-kennbare Regelmäfsigkeit ihrer feinem Bestandtheile, die sichals Fäden, Lamellen, Flaute u. s. w. absondern lassen. Mi-kroskopische Beobachtungen, welche ich mit den aus Brod,Mehl, gekochten Kartoffeln u. s. w. im Wasser entstandenenfeinsten leblosen Gebilden anstellte, zeigten mir dieselben ausfeinen einzelnen und kreuzweise gelagerten Cylinderchen be-stehend. Gekochtes und im Wasser fein vertheiltes Stärke-mehl namentlich, welches zehn Jahre unter sehr verschiedenenEinflüssen in einem verschlossenen Glase gestanden hatte, warzu einer aus lauter vereinten Fäden bestehenden Masse um-newandelt. Ungleich mehr aber zeigt sich bei einer grofsenMenge unorganischer Körper, namentlich bei den krystallisir—ten, nicht blofs im Allgemeinen eine regelmäfsige Gestalt, son-dern manche derselben lassen sich als Gombinationen zweieroder mehrerer einfacher Gestalten betrachten. Man kann sieferner meistens nach gewissen Richtungen leicht spalten, dievon den Mineralogen Blätterdurchgänge genannt werden,deren jeder Krystall mindestens drei mehr oder minder leichtaufzufindende hat 1 . Die Gestalt, welche der natürlicheKrystall darbietet, nennt FIatjt die abgeleitete (forme secon-daire ), diejenige aber, welche man nach Wegnahme der au-

1 Dakiell hat gezeigt, dafs sie nicht blofs durch mechanische,sondern auch durch chemische Trennungsmillel zum Vorschein kom-men. Journ. of the Royal Inst. N. 1. p. 24. Daraus in Schweigg.journ. XIX. p. 38.