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Materie.
„A = B ist weder als relative Identität noch als relative„Duplicität etwas Reelles. — Als Identität kann A = B im„Einzelnen wie im Ganzen nur durch die Linie (§. 46.) aus-,,gedrückt werden. Aber in jener Linie ist A durchgängig als„seyend gesetzt. Also setzt diese Linie durchgängig A = B„als relative Totalität voraus; die relative Totalität ist also„das erste Vorausgesetzte, und wenn die relative Identität ist,„so ist sie nur durch jene“ u. s. w. Als Probe der geome-trischen Construction diene die erwähnte Linie und eine an-dere, wodurch der Sinn des Wortes Totalität deutlich wer-den soll. Es heilst zu §. 46: „Die Form des Seyns der ab-soluten Identität kann daher allgemein unter das Bild einer„Linie gebracht werden ,
+ +
A = B A = B
A = A
„worin nach jeder Richtung dasselbe Identische, aber nach„entgegengesetzten Richtungen mit überwiegendem A oder B„gesetzt ist, in den Gleichgewichtspunct aber das A = A„fällt.“ Ferner:
A = B
(relative Identität).
A B
(relative Duplicität).
A = B
(relative Totalität).
„In diesem Schema ist relative Identität von relativer Totali-tät unterschieden. Dagegen ist die absolute Identität auch„absolute Totalität, denn in derselben ist A und B gar nicht„als verschieden, mithin auch nicht als ideell oder reell ge-setzt.“
15) Unter den Naturphilosophen, oder denen, welche dieGesetze der Natur wissenschaftlich aufzufinden und zu be-gründen versuchten, folgt Hegel als Stifter einer Schule un-mittelbar auf Schelling , und weil die von diesem gewählteMethode des Philosophirens so vielen Beifall gefunden hatte,so war es natürlich, dafs jener die nämliche Bahn betrat. He-gel gelangt zum Begriff der Materie durch vorausgehende