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Biographische Notizen über Nathan Meyer Rothschild : nach engl. Quellen
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schell an, daß derselbe außer seinen zahlreichen Beitragenzu jeglicher Wohlthatigkeitsanstalt oft noch Tausende in seineHände legte, um sie zu milden Zwecken und für Hülfsbe-dürftige verwende» zu lassen.

Der Leichnam ward alsdann in das Grab gesenkt,welches sich nahe dem nordwestlichen Winkel des Kirchhofesbefindet. Der äußere Sarg, aus schönem Eichenholz, warvon einer bedeutenderen Größe, und etwas abweichend vonder Form, welche man den Särgen in England im Allge-meinen giebt; er war außerdem so zierlich geschnitzt undmit starken silbernen Handhaben an beiden Seiten verziert,daß man ihn eher für irgend ein schönes Meuble als füreinen Sarg genommen hätte. In der Mitte befand sichdas Wappen der Rothschildschcn Familie in Holz geschnitten.Als die vier Söhne ihre letzte schmerzliche Pflicht erfüllten,und die Hände voll Sand auf den Sarg warfen, waren siesehr ergriffen. Die Freunde des Hingeschiedenen, unterihnen Herr Montefiore, sein Schwager, Herr Samuel,ein schöner Greis von sechs und neunzig Jahren, und An-dere, verrichteten dieselbe Ceremonie, worauf das Grabzugeschaufelt und mit einer großen Granitplatte bedeckt wurde,die zu diesem Zweck zubereitet worden war.

Am darauf folgenden Sonntag, am I3ten August,wohnten die vier Söhne in der Synagoge auf dem Herzogs-Platz dem Gottesdienste bei, und nach demselben brachtensie einzeln Gaben für die milden Stiftungen der Synagogendar, die sich zusammen auf 200 Guineen oder 1,400Reichsthaler beliefen; Herr Montefiore und die anwesen-den Verwandten folgten ihrem Beispiel.

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