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Biographische Notizen über Nathan Meyer Rothschild : nach engl. Quellen
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Das Testament

Rathan Meyer MothschilH's.

^N-othschild's Testament enthalt weder eine Angabe derganzen Hinterbliebenen Erbschaftsmasse, noch ein Verzeichnisworin sich nachgewiesen fände, auf welche Weise und zuwelchen Zwecken sich die einzelnen Posten dieses ungeheurenVermögens verwendet finden, — so daß also die öffentlicheNeugierde in diesen beiden Stücken unbefriedigt bleibenmuß. Jndcß bleibt es doch immer ein sehr merkwürdigesund interessantes Dokument, das einen ganz patriarchalischenCharakter tragt, und von zärtlicher Sorge für seine Kinder,so wie von Vertrauen auf seine Hinterbliebene Frau athmet,welches allen Thcilen gleich viel Ehre macht. Wir gebenhier einen beträchtlichen Auszug des Testamentes, welches indeutscher Sprache abgefaßt wurde.

Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Da es dem gnädigen Gott nach seiner unerforschlichenWeisheit gefallen hat, mich in dieser Stadt mit Krankheitheimzusuchen, von der ich zwar durch Seine, des Allmach-tigen, Hülfe wieder genesen kann; — da jedoch das Lebender Menschen in Seiner Hand steht, und ich nicht weiß, ob

es Sein Rathschluß sei, mich von dieser Welt abzurufen:

so habe ich es nach reiflicher Uebcrlegung jetzt — wo ichnoch im völligen Besitz meiner Geisteskräfte bin, — für ge-eignet gehalten, dies, mein Testament, zu machen, um darinmeinen Willen auszusprechen, demgemäß ich für den Fallmeines Hinscheidcns (welches in Gottes Hand steht) hiermitbestimme:

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