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Sternwarten und Astronomen.
die Aufstellung des Passageninstrumentes fehlte noch. Ura jeneZeit war Huth, als Nachfolger des am 10. Dec. 1810 verstor-benen Astronomen Knorr e, Prof, der Astronomie und Bircctorder Sternwarte, und Pauker Observator. Hutli’s grosse Cn-rv’sche Erd- und Himmelskugcln kamen nach seinem Tode inden Besitz der Sternwarte, und v. Struvc ward Director der-selben. Daselbst waren vorhanden: Ein 8füss. Mittagsfernrohrvon Dollond; 2 Repelitionskreisc vonTroughton und Bau-m an n; ein öfüss. Achromat von Troughton; eine Pendeluhrvon Brockbanks. In den Jahren 1820 bis 1822 kamenhinzu: ein Rei oli e nb a ch - Er t el’sches Meridianinstrument,als Passageninstrument zu gebrauchen, im westlichen Hauptsaaleaufgestellt; ein 18zoll. Vertical-Repetitionskreis vonltciehen-bach und Ertel; ein Reiche n bac h-Ert el’sches Univer-salinstrument, mit 12zoIl. Horizontal- und lOzoll. Verticalkreise,nebst einem in der Mitte gebrochenen Fernrohr; eine Reisepen-deluhr von Liebherr; ein repetirendes Filarmikrometer vonFrau nho fe r, an dem 5fiiss. T r o ugh t o n’schen Achromatenangebracht; eine Toise von Fort in; eine astronomische Pen-deluhr von Liebherr. Die Aufstellung des zuerst genanntenInstruments, das zwei Jahre später noch 4 treffliche Mikroskopevon Pi stör erhielt, ward im October 1822 vollendet, und dieBeobachtungen mit denselben Hilgen schon den 26. Octob. an.— Im Jahre 1824, nachdem Preuss Amanucnsis geworden,kam der in München bestellte grosse Refractor (in 22 Kistencingcpaekt) am 10. Nov. zu Dorpat an, und war 6 Tage späterzusammengesetzt und parallaktisch aufgestellt. Das schöne In-strument bekam 1825 seinen Standpunkt auf dem Thurine derSternwarte mit besonders dazu eingerichteter Drehkuppel, so dasses in jeder Richtung gebraucht werden kann. Dieses grosseFernrohr, welches den Stern er Orionis als entschieden 16fachdarstellt (Schröter sah ihn nur 12fach), hat 4 Oculare, vondenen das schwächste 140, das stärkste 480 Mal vergrössert.Seit dem 12 April 1832 geniesst die Anstalt die jährliche Un-terhaltungssnmme von 8000 Rubel B. A. (2400 Tlilr.j, Früherbetrug diese Summe nur 2000 Rubel B. A. Im Jahre 1832besuchte auch James South die Dorpater Sternwarte, an wel-cher kurze Zeit nachher G. Sab ler als Gehilfe angestellt wurde,