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Sternirartcn und Astronomen.
mente und Erleichterung der Beobachtungen genommen wordenist. Man tritt durch einen kleinen Vorsaal ein, so dass beimEintritte ilie, zu dem südwestlich gelegenen Thiirmclien füh-rende, Treppe rechts befindlich ist. Die dichten festen Mauernfür die Pendeluhr und das Passageninstrument sind von Ziegel-steinen aufgeführt, und wegen bessern Trocknens mit Oclfnun-gen versehen, was auch bei den kegelförmig gemauerten, imThürmchcn begründeten, Pfeiler stattlindet. Die äussern Mauernsind zur Abhaltung der Feuchtigkeit auf gleiche Weise doppelt,,und nicht nur durch die Enden, sondern auch durch gleichwcitaus einander gestellte Ziegelsteine verbunden, l'ebrigens er-strecken sich die Grundlagen nicht tiefer in die Erde als 2 bis3 Fuss; auch haben die Mauern selbst gar keine Verbindungmit dem Fussboden, auf welchem der Beobachter stehet. Daswichtigste Instrument ist ein Rcichenbach’sches Mittagsfern-rohr von 5 Fuss ilrennweite, mit 4 Zoll Oelfnung und 192mal.Vergrösserung. Die Axe trägt einen für die Dedinationen derGestirne bestimmten Kreis von 5 Fuss, an dem man mittels desNonius bis auf 2 Secunden genau ablescn kann. Zur Beschützungdes Instruments vor der Einwirkung der Sonnenstrahlen lässtsich ein Schirm längs der Meridianötfnung auf- und nieder-schieben. Wegen der Eage der Sternwarte konnte weder imSüden noch iin Norden ein Meridianzeichen errichtet werden,weshalb man sich genöthigt sah, wegen Berichtigung des Pas-sageninsfruments zu besondern Mitteln zu greifen. — Die Pen-deluhr von Jürgen sen stehet auf einem besondern Pfeiler.Der unter dein Drchdache des Thürmchens befindliche Pfeilerist für gewöhnlich mit einem Theodoliten von Reichenbachbesetzt. Das conisch geformte Drehdach hat nur eine Oelfnung,die sich jedoch über das Zenith hinaus erstreckt; auch ist esmit Fenstern auf der Seite nach Osten, Westen und Süden ver-sehen. Noch ist eine ausgezeichnete Sammlung von Theodo-liten und von andern Instrumenten, so wie von 10 Chronometernvorhanden. — Bis 1825 war Hansen der mehrjährige GehilfeSc h u ma cher’s; dann wurde es Petersen. Im Jahre 1831erhielt die Sternwarte von Utzschneidcr eine aus dessenInstitute hervorgegangene Pendeluhr von Mahler. Die AI-tonaer Sternwarte gehört zu denen, welche eine ununterbrochene