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2 (1844)
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A stronomische Geographie.

tudo 8° 2'28",907 gross. Damals behielt sich v. Struvevor,die Resultate der russischen Gradinessung zur Bestimmung' derwahrscheinlichsten Figur der Erde mitstimmen zu lassen, erwähnteaber vorläufig - , dass durch Zuziehung' derselben die Abplattungdes Erdkörpers werde wahrscheinlich wieder etwas vergrössertwerden. Eine andere, wenn gleich nicht so grosse, aber treff-liche Gradmessung hat in neuerer Zeit Ressel, gemeinschaft-lich mit Ra eye r in der Gegend von Königsberg ausgeführt.Diese Messung, welche l°50 / 29 ,/ umfasst, hatte zunächst denZweck, die im Süden und Westen Europa’s ausgeführten Grad-messungen in directe Verbindung mit denen zu bringen, die imNorden und Osten ausgeführt worden sind, damit man durchzusammenhängende, die vornehmsten europäischen Sternwartenberührende, Ureiecksketten von Eormentera bis nach Finnlandgelangen könne. Mit diesem Zwecke wurde nun die Ausfüh-rung einer Gradinessung verbunden, indem die Polhöhen desnördlichsten und südlichsten Dreieckspunktes derselben mit der Pol-höhe des Königsberger Observatorium genau verglichen wurden.

Im Sommer 1832 trat Feodorovv 1 ) auf Befehl des russischenKaisers, welcher hierzu 21950 Rubel B. A. angewiesen, einegeographische Reise in’s südwestliche Sibirien an, um, mit demVorralhe von 9 schönen Instrumenten und 3 trefflichen Chronometernnachdem, von v. Struve und v. Schubert entworfenen, Plane jzwischen dem Ural und Jenisei und zwischen 50° und 60 u !Breite 14 Hauptpunkte und 56 Nebenpunkte astronomisch scharfzu bestimmen. Feodorow führte seinen Auftrag vollkommenaus und kam im Herbste 1857 zurück.

Von den geodätischen Operationen zur Verbindung derObservatorien Göttingen, Seeberg, Darmstadt, Mannheim, Speierund Strassburg gab Eckhardt in der, am 19. Sept. 1854 zu :Stuttgart stattgefundenen, Naturforscher-Versammlung Nachricht,die dem Wesentlichsten nach in Folgendem bestand. E ekhardtbrachte, um v. Zacli’s W r unsch der Ausführung einer trigono-metrischen Verbindung Seeberg’s mit Mannheim zu realisircn, |in den Jahren 1804 bis 1807 mit sehr beschränkten Mittelnein Dreiecksnetz zwischen Rastadt und dem Herzberg zu Stande.

1. Astron, Nachr. No. 234 S. 2S6.