Gradmessungen.
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diese Signalisirung zu wiederholen und die Längenmessung bis«um Monte Maggiore in Istrien auszudehnen. Dieser l’unktgehört sowohl zum Hauptnetze der französischen Triangulirungim Venetianisohcn, als zu der östreichischen. — Stöpel inTangermünde lieferte für das Herl, astron. Jahrbuch für 1826die geographischen Ortsbestimmungen von 154 Städten undDörfern der preussisehen Altmark und ihrer Grenzen. DieseResultate hatten sich aus Stöpel’s eigener trigonometrischerVermessung ergeben. — Gauss’ ausgezeichnete Triangulirungiin Hannovers’chen, Uraunschweig’schen und Lüneburg’scheuwar zu Ende des Jahres 1822 noch nicht vollendet, dochkonnte sie mittels des bewerkstelligten Anschlusses an v. Zach’sBasis in Thüringen (Bd. II. S. 163.) bereits vorläufig berechnetwerden, und man erhielt 22 sehr scharf bestimmte geographischePositionen. Bei dieser Gelegenheit theilte Gauss zugleich Re-sultate seiner Untersuchungen über die Verschiedenheit der Rich-tung des Lichtstrahles an seinen beiden Endpunkten (es gab 28Endpunkte) mit. Er hatte die Anomalien hei kleinern Entfernungenviel bedeutender als bei grossem gefunden. Hier verdient zugleichGauss’ Schrift: „Bestimmung des Breitenunterschiedes zwischenden Sternwarten von Göttingen und Altona u. s. vv.“ darum er-wähnt zu werden, weil in derselben auf S. 72 darauf aufmerk-sam gemacht wird, dass die astronomischen Beobachtungen denBreitenunterschied zwischen dem Brocken und der Sternwartevon Göttingen 10 bis 11 Secunden grösser geben als die geo-dätischen, während dieselben den Breitenunterschied zwischenGöttingen und Altona 5",52 kleiner gegeben haben, als er nachder mittlern Abplattung sein sollte. Wohl möglich, dass eineUnregelmässigkeit im Innern der Erde die Ursache davon wäre,l’erner setzte die hannoversche Regierung die von Dänemarkbegonnene Gradmessung fort. Dieselbe erstreckt sich in derBreite vom nördlichsten Punkte Jütlands bis zur südlichstenGrenze Lauenburgs. Die Ausführung erhielt Gauss, welcherhierbei seinen sinnreichen Vorschlag, das Heliotrop anzuwen-den, wirklich ausfiihrtc.
Eine grosse geodätische Operation führte Bohnenbergeraus. Denn im Jahre 1824 waren er, Soldner, Nicolai undmehrere französische Geometer beschäftigt, die Längenunter-