G radmessungen.
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man vier Fundamentalbreitenbcstimmungen ausgeführt, einen be-deutenden Th eil des ganzen Dreiecksnetzes entworfen, undlast einen ganzen Breitengrad triangulirt. Es gab bereitsbeobachtete Azimuthe mehrerer Punkte, eine abgestecktc Ba-sis *3 von mehr als 9000 Toisen, von denen schon 8000 sehrgenau gemessen worden waren. Da hemmte plötzlich ein Zu-sammentreffen ungünstiger Umstände die Operationen, und somitauch die Ausführung der Gradmessung selbst. Wahrscheinlichwürde dieselbe nicht nur für die mathematische Geographie desnördlichen Deutschlands vielseitigen Nutzen gestiftet, sondernauch der Abplattungsthcorie der Erde nicht unwichtige Resul-tate verschafft haben.
Mit Rumovsky fast gleichzeitig machten Soldner undvan Beek Calkoen einige nicht verwerfliche Vorschläge zuneuen Breitengradmessungen. Um nämlich Irregularitäten desContinents zu vermeiden, rieth Letzterer eine Messung aufdem Meere an, die vielleicht mittels der Configuration der Süd-seeinseln ausführbar sein könnte.
Die Verbindung von correspondirenden Meridian- undLängengraden ist und bleibt ein wünschenswerter Gegenstand.Darum ward in Frankreich von einer solchen wichtigenOperation, welche von den ersten französischen Geometernöfters verlangt wurde, schon einige Mal gesprochen. Es istaber diese Sache niemals, ausser später, wie wir noch erfahrenwerden, zur Ausführung gekommen.
W'as wir bisher von Grndmessungen berichtet haben, ge-schah im ersten Decennium dieses Jahrhunderts. Doch wurdenin dem nämlichen Zeitraum auch andere grosse geodätischeOperationen mit mehr oder geringerer Genauigkeit und Sorg-falt ausgeführt. Sie verdienen daher ebenfalls erwähnt zuwerden. Im Jahre 1801 führte . Bohnen b erge r 1 2 ) die be-kannte trigonometrische Vermessung von Schwaben aus. A n-ton v. Zach, der schon Anfangs 1798 von der östreichischenRegierung den Befehl erhalten, die ehemaligen UenetianischenStaaten trigonometrisch zu vermessen, brachte im Juni 1801
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1. Monall. Corr. X. S. 485 u. f.
2. Monntl. Corr. V. S. 216 u. f.