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2 (1844)
Entstehung
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147
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Die Sternschnuppen.

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Aussicht auf eine Entdeckung dieser Art, welche die Stern-schnuppen zu eröffnen scheinen, macht sie jetzt zu Gegenständender Aufmerksamkeit des Astronomen, und fordert diesen auf,ihre nähere Untersuchung als nicht ausser seinem Kreise lie-gend zu betrachten. Daher haben sie auch das Interesse v.II u in b o I (1 t’s, Brandes’jBenzenber g’s, 0 1 b e r s’ und A r a-g o's erregt, wie man aus des Letztem Sammlung von Nach-richten über ihr Erscheinen, und aus den Aufsätzen ersieht,die Olbers neuerlich den Lesern des Sc h u mac h c r'schenJahrbuches in sehr anziehender Weise dargeboten hat. Bran-des setzte mit einigen seiner wissenschaftlichen Freunde imJahre. 1823 die Beobachtungen der Sternschnuppen von ver-schiedenen Orten aus nach einem grossem Plane fort. Erfand alsdann bestätigt, dass die Sternschnuppen oft in Höhengesehen werden, welche die Grenze der Atmosphäre überstei-gen, so wie auch das Resultat, dass ihre Bewegung sie auchoft von der Erde entfernt. Beide Resultate fielen sehr auf:jenes, weil ein im Erdschatten befindlicher Körper hellleuchtendwahrgenommen werden sollte, dieses, w'eil es den bisherigenVorstellungen von der Natur der Sternschnuppen widersprach.Das Anfsteigen derselben versuchte nun zwar'C lila d ni durcheine Reflexion sehr grosser Geschwindigkeiten zu erklären;allein Brandes, Olbers und Hessel hielten diese Hypo-these für unwahrscheinlich. In neuester Zeit hat Besse 1 nachgenauer Prüfung der Untersuchungen von Brandes die Ueber-zeugung von der Richtigkeit der vorhin erwähnten beiden Re-sultate nicht erlangen können, denn er hatte die Erörterungzweier ihrer Grundlagen vermisst, die nach seinem Erachtennicht als bestimmt sicher hätten betrachtet werden sollen. Dieeine dieser Grundlagen der Untersuchung ist die Voraussetzung,dass eine Sternschnuppe von zwei Beobachtern an verschiede-nen Standpunkten gleichzeitig erscheinend und gleichzeitig ver-schwindend wahrgenommen werde. Die zweite Grundlage istdie Annahme, dass die Beobachtungen genau genug seien, umdurch ihre eigenen Fehler keinen Zweifel auf die beiden Haupt-resultate zu werfen. Bes sei 'hat nun Beides in No. 380und 581 der Astron. Nachr, ausführlich betrachtet, wobeier nicht nur das Werk von Brandes: „Beobachtungen über

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