Die Sternhaufen, Nebelflecke etc.
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fangen, die Doppelsternc zu beobachten. Observationen findenwir z. B. im Tagebuche der Greenwicher Sternwarte f. dasJahr 1810 p. CXV. Dieselben gehen vom 25. Dee. 1839 biszum 9. Nov. 1840.
Wie die Doppclsterne, so bieten auch die Sternhaufen undNebelflecke ein weites Feld für Speculalion und Vermuthungendar. Dass bei weitem der grössere Theil von ihnen aus Ster-nen besteht, ist nicht zu bezweifeln, und in der endlosen Reihevon Systemen nuf Systeme und Firmamenten auf Firmamente,von denen wir einen Lichtschein erhalten, verliert sich die Phan-tasie. Wenn es andrerseits wahr ist (wenigstens ist es aus-serordentlich wahrscheinlich), dass auch eine phosphorcscirendcoder selbstleuchtende Materie vorhanden ist, welche nach Artvon Wolken oder Nebel durch ausgedehnte Gegenden des Welt-raums verbreitet ist und bald seltsame Gestalten annimmt, wiewirkliche Wolken, die vom Winde getrieben werden, bald sichum einzelne Sterne wie eine kometenähnliche Atmosphäre zu-sammenballt, so müssen wir natürlich fragen, welche Natur undBestimmung diese neblige Materie hat? Wird sie von den Ster-nen absorbirt, in deren Nähe sie sich befindet, um sie durchihre Verdichtung mit Liebt und Wärme zu versehen, oder balltsie sich selbst durch die Wirkung ihrer eignen Schwere all—malig' in Massen zusammen, lim so zu neuen Sternsystemen odereinzelnen Sternen den Grund zu legen ? Es ist leichter, solcheFragen aufzuwerfen, als eine annehmbare Antwort darauf zuertheilen. Indessen steht uns die Berufung auf Thatsachenmittels fortgesetzter und beharrlicher Beobachtung offen, und dadie Doppelsterne dieser Art der Untersuchung nachgegeben undeine Reihe von Verhältnissen der verständlichsten und interes-santesten Art enthüllt haben, so können wir vernünftiger Weisehollen, dass auch das beharrliche Studium der Nebelflecke unsin Kurzem zu einem deutlichem Verständnisse ihrer innernNatur führen wird.
Ueber den Naturbau des gestirnten Himmels hat ausserKant 1 ), der Wriglit’s Idee von der Vertheilung der Fix-
1. Allgemeine Naturgeschichte des Himmels. 4. Aufl. 1808.
Jahu, Gcsclt, u, Astronomie, II. ß