Die Tioppehterne.
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aus Versehen ausser am richtigen Orte noch ein zweites Malirrig Vorkommen; f) mehrere, die sicli am Himmel nicht wic-derfnnden; g) einige, die fälschlich doppelt genannt sind. HieZahl der gemessenen Sterne betragt hiernach 2707. Hie Zahlaller von v. Struve bis Ende 1855 angestellten Beobachtun-gen betrug nahe 105000. Eine nicht geringe Anzahl vonMessungen der hellem Doppclsterne ist bei Tage gemacht,vorzüglich in den Nachmittagsstunden und in so heller Däm-merung, dass die Faden ohne künstliche Erleuchtung gesehenwurden. Die bei den Messungen angewandten Vergrösserungcnwaren eine 320, 480, 600, 800 und lOOOlache. Die
stärksten sind vorzugsweise bei den durch ihre Xälie schwie-rigsten Doppelsternen, so wie bei denjenigen angewandt wor-den, die durch relative Ortsverbindungen am merkwürdigstensind. Bekanntlich hatte der ältere H ersehe) die Doppelsterncbis zu 32 Secunden Entfernung in vier Klassen gethcilt. Stattderselben hat v. Struve acht Ordnungen, nämlich: von 0 bis1, 1 bis 2, 2 bis 4, 4 bis 8, 8 bis 12, 12 bis 16, 16 bis 24,24 bis 32 Secunden Distanz, angenommen, in jeder derselbendie Sterne nach ihrer Rcctascension eingetragen, und in jederOrdnung die Sterne wieder in zwei Abtheilungen getrennt, in-dem die heilem, bei welchen der Begleiter nicht unter der ach-ten Grosse ist, von den übrigen abgesondert wurden. Das ganzeWerk bestehet aus der Einleitung und dem die Mikrometer-messungen seihst zusaminenstellenden Texte. Die Einleitungenthält die historische Uebersicht der, zu Dorpat von 1822 bis1836 über die Doppelsterne angestellten, Arbeiten (vom Mikro-meter, von der mittels Uhrwerk hervorgebrachten parallaktischenBewegung, von den Messungen der Richtungswinkel und derEntfernungen u. s w.), so wie eine genaue Auseinandersetzungdes Planes und der Ausführung der ganzen Arbeit. Fernerenthält das Werk die Verzeichnisse der, aus verschiedenen Ur-sachen von der Messung ausgeschlossenen und der neu hin-zugekommenen Sterne, so wie auch eine Uebersicht aller Ver-besserungen und Zusätze des Calaloyus slellarum ihtpliciitm.Unter diesen Zusätzen trifft man auch die Angabe, dass beiden Mikrometermessungen theils durch die Anwendung stärkererVergrösserungcn, theils durch reinem Zustand der Atmosphäre
Jalui, Gesell ü« Astronomie. !I.