Stemcharten und liimmehsyloben.
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hielt, neue Beobachtungen über die Sternschnuppen nach einemvon ihm vorgesclilagcnen Plane anzusiellen, diese Beobachtun-gen aber sich auf das Einzeichnen der scheinbaren Bahnen indie Ilimmelscharten rcduciren, so veranlasste er, da er die vor-handenen nicht speciellen Sterncharten zu diesem Zwecke füruntauglich hielt, den Ingenieur-Hauptmann Schwinck zur Ent-wertung neuer allgemeiner Himmelscharten. Dieselben stellenden Himmel vom Nordpol bis zu 50° südlicher Declination auf5 Blättern dar. Vier davon gehen von 30° südlicher bis 50°nördlicher Abweichung, und zwar so, dass jedes derselben dieseZone für 102° der geraden Aufsteigung vollständig enthält;das fünfte Blatt enthält die Gegend um den Pol, und wiederholteinen hinreichenden Theil der auf den andern Blättern schondargestellten Gegenden; alle Blätter sind rechtwinklig begrenzt16^ Preuss. Zoll hoch und 18^ breit, und stellen, bei der krumm-linigen Begrenzung des Theils des Himmels, welchen sie voll-ständig enthalten, noch benachbarte Theile von beträchtlicherGrösse dar. Die Projeetionsart ist die stereographische; derMassstab konnte, ohne eine unbequeme Grösse der Blätter her-vorzubringen, zu 2 Linien für den Grad des grössten Kreises(in der Mitte der Blätter) angenommen werden. Es ist mehrals hinreichend für alles, was die Charten enthalten sollen, sodass sie ein völliger Ersatz der vorhandenen blätterreichen Char-tenvverke sind, insofern sie den in unsern Gegenden sichtbarenTheil des Himmels betreffen, aber von den Unbequemlichkeiten der-selben befreit sein werden. Das Netz der Charten ist von 2 zu 2Graden aus gezogen, von 10 zu 10 Graden aber durch stärkereLinien, wodurch der Vortheil erlangt wird, dass die Richtung,auch eines kurzem Bogens eines grössten Kreises, durch Fehlerder Schätzung seiner Endpunkte auf der Charte wenig entstelltwird. Die Bezeichnungen der Sterne und ihrer Grössen sind,von den bisher üblichen verschieden, so gewählt, dass sie einemöglichst getreue Darstellung des Himmels selbst gewähren.Diejenigen Nebelflecke und Sternhaufen, welche durch einen gu-ten Kometensucher sichtbar sind, sind auf den Charten ver-zeichnet. Diese enthalten auch die Figuren der Sternbilder,jedoch auf eine Art, welche den Ueberblick über die Configu-