Slerncharten und Himmcl.njloben.
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nur 3 Zoll Höhe und etwas über 4 Zoll Länge, und sind dochso rein gestochen, dass sie zur Kenntniss des gestirnten Himmelsnoch immer mit Nutzen gebraucht werden können.
Durch seine zu Wien 1835 herausgekommenc „ChorO-graphie oder Anleitung, alle Arten von Land-, See- und Ilim-melscharten zu verfertigen“, erwarb sich v. Littrow dasVerdienst, eine bis dahin tiefgefühlte Lücke in der Literaturdes Chartenwesens durch die, im eben angeführten Werke vor-getragene, wissenschaftliche Behandlung dieses Gegenstandesausgefüllt zu haben. Bereits einige Jahre früher hatte Valzüber die Projection von Himmclscharten einen nicht unwichtigenAufsatz geliefert.
Im Jahr 1835 erschien zu Leipzig: „Mierseh Anweisung,wie man mittels einer Sternuhr die vorzüglichsten Sternbilderkennen lernen, so wie durch den Polarstern die Zeit erfahrenund die Wcltgegenden linden kann. Mit einer Sternuhr.“ Dievier Auflagen sprechen für die Brauchbarkeit dieses wohlfei-len, hübschen Apparats. Bekanntlich hat auch der Kupfer-stecher Böhme in Leipzig eine sehr schöne Sternuhr erfundenund ausgeführt.
Was nun die Himmelsgloben betrifft, so sind dieselbenim Laufe des gegenwärtigen Jahrhunderts in immer grössererVollkommenheit geliefert worden. Seit dem Jahre 1805 wur-den die Ilimmelskugeln des Georg Adams zu London 1 2 J mehrbekannt. Auch erschien der von Bode 1804 verbesserte Him-melsglobus, verfertigt und verlegt von dem Kupferstecher Fra nzin Nürnberg, auf welcher llimmelskugel 3 ) die Sterne für dasJahr 1800 verzeichnet sind. In neuerer Zeit sind von Riedigin Leipzig, Hahn in Hannover und Schropp zu Berlin Ilim-melskugeln erschienen, die an Schönheit und Genauigkeit miteinander wetteifern, und wegen ihrer verlüiltnissmässig nicht zutheuern Preise ziemlich verbreitet und bekannt sind. Als diebesonders geschmackvollem und genauem dieser Ilimmelskugelnmöchten wir die von Riedig bezeichnen. Im Jahre 1824
1. Aslron. Nadir. No. 156 S. 203 u. f.
2. Monall. Corr. XIII. S. 309.
3. Monat!. Corr. XIII. S. 286 «. f.