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5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Ini'lexion des Lichtes.

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pelten, die zweite helle Linie der vierfachen Differenz oder jeneeiner ganzen , diese zwei ganzen Wellenbreiten.

Bei Young’s eigenen Versuchen , die ich sogleich beideneben einander hersetze, war es der Schatten eines schmalenGegenstandes, an welchem der Abstand vorzüglich des zweitenPaares der dunkeln änfsern Linien gemessen und 4 der Differenzder bis dahin gehenden Wege berechnet wurde. Hier war:Breite des Gegenstandes = 0,434; = 0,083; Abstand des Ge-genstandes von der Oeffnung = J25; = 32; Abstand der denSchatten auffangenden Ebne von der Oeffnung =250; =250;Abstand zwischen jenen beiden dunkeln Linien = 1,167; =1,399; -j- Differenz oder Unterschied der Wege bei dem erstenVerschwinden der Erleuchtung = 0,0000149; =0,0000137-Young glaubt, dafs diese Länge des Raumes , den man nachdem Vorigen gleich einer halben Lichtwelle angeben miilste,etwas zu grols ist, wofür er den Grund aber nicht überzeugendangiebt.

Diese Erklärungen von Yodsg scheinen eine Zeit lang wenigbeachtet worden zu seyn, wenigstens kannte Fresnel sie nicht,als er die Versuche anstellte, die ich jetzt beschreiben will,und Arago , der ihn auf Young’s Bemerkungen aufmerksammachte, scheint doch auch erst um diese Zeit (1815) ernstlichauf sie Rücksicht genommen zu haben.

Fresnel 1 bediente sich, auf Arago’s Rath, um ein star-kes , von einem einzigen Puncte ausgehendes Licht zu erhalten,eines in den Fensterladen des dunkeln Zimmers eingesetztenConvexglases von kurzer Brennweite , dessen Brennpunct diezur Bewirkung der Phänomene erforderlichemLichtstrahlen aus-sendete; je kleiner dessen Brennweite ist, desto kleiner ist derPunct, in welchem sich das Bild der Sonne vereinigt, unddesto besser kann man alle Versuche damit anstellen. Um dievon dem Rande eines Gegenstandes ausgehenden Strahlen so-gleich bei ihrem Ursprünge, recht nahe hinter dem schatten-werfenden Körper, zu beobachten, wandte auch Fresnel zu-erst eine matt geschliffene Glasscheibe an, auf welcher er durcheine einfache Linse die Farbenstreifen beobachtete; er fand aberbald, dafs diese Linse ihm nicht blofs die auf dem Glase auf-gefangenen Streifen zeigte, sondern dafs er die Streifen ebenso

1 Ann. de Cliim. et Phys. I. 239.

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