728
als das letzte setzt. Das Spielen der Poesiesann ihr und uns nur Werkzeug, niemals End-zweck scyn.
»Ist Freiheit kein würdigster Zweck?" Frei-heit wovon ist keiner und leer ohne die Frei-heit woran und wozu; sonst wäre Nicht-ftyn die größte negative Freiheit. Jedes Spielist eine Nachahmung des Ernstes, jedes Träu-men setzt nicht nur ein vergangenes Wachen,auch ein künftiges voraus. Der Grund wieder Zweck eines Spiels ist keines; um Ernst,nicht um Spiel wird gespielt. Jedes Spiel istbloß die sanfte Dämmerung, die von einemübcrwundncn Ernst zu seinem höhcrn führt.
„Aber den höhern vernichtet wieder ein hö-heres Spiel" —
Es wechsle lange fort und ab, aber end-lich erscheint der höchste, der ewige Ernst, lie-ber das Erheben kann man sich nicht erheben.Obgleich — z. B. der Dichter die ganze End-