Druckschrift 
3 (1804)
Entstehung
Seite
630
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Poesie, eine Kirchen -, Katheder», Weiber«oder sonstige Poesie seyn, sondern eine Menssehen- und wo möglich eine Geiuer-Poesie;sie soll ohne zufällige, einengende, Geister» trensncnde Zwecke, wie ein Gesetz der Natur unddie moralische Freiheit, alle beherrschen, besfreien, beschirmen, binden und höher leiten.Nur erscheint diese rechte Tendenz an denJünglingen mit einem haßlichen Zanus- Gesicht.Sie halten erstlich Tendenz schon für Zweckund Paimenpreis, statt für Mittel und Weg;zweitens werden negative Bedingungender Poesie (z. B. Weltkenntniß, Geschmack,Sprach » Schonung, Gefälligkeit für Ohrund Phantasie, kurz die falsch - v o silivender französischen Poesie) von einer Schwäche,die gern für Willen gölte, versäumt, ja posistiv verletzt. Insofern hat die Poesie jetzt, ihre Tölpeljahre. Aber so gut aus demwilden b«Nischen Jüngling ein milder fester