Druckschrift 
5 (1862)
Entstehung
Seite
82
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Landschaft auf vielen chinesischen Tapeten von sehe geringemWeethe. Die Felsen sind oft nicht zweimal höher als dieMusik machenden und Thee trinkenden Menscheiigruppen, dieRinder kleiner als die Felsen. Die Maler, welche die Zeich-nungen zu solchen Taveten anfertigten, mögen durch den An-blick ähnlicher Felsgegenden inspirirt worden sein. Bisweilenerscheinen die Ebenen wie ein vulkanisches Trümmerland, indem die Lavaschichten aufgerichtet waren; alles, was wiruntersuchen konnten, war anstehender Fels, mit unterem Ge-stein zusammenhangend. Der merkwürdigste Granit-Kegelberg,den ich je gesehen habe und der mir einen tiefen Eindruck ge-lassen hat (meine Zeichnung ist für Rose's Reise Bd. I. S. 58ckgestochen worden), endigt ans zwei Seiten mit zwei flache»,aber senkrecht an den Enden abgeschnittenen Verlängerungen, alswären es Seiten-Ergießungen. Dieser Kegelberg: gewöhnlichMochnataja Sopka, kirgisisch Biritau genannt, etwa Ickvl) Fußhoch über der Steppe; liegt in Norden von Buchtarnünsk.Ich habe ihn erstiegen und im oberen Theil in der Länge aus-gedehnt gefunden von SW »ach NO. Der Biritau ist, wiealle andere Granitkuppe» dieser Gegend, in horizontale Bänkeabgesondert; eben so die Granitwände des Festungsgrabenö inBuchtarminsk: aus denen Gänge in den Thonschiefer auslaufen,welche das Qucergestein glimmerreich machen, als Contact-Einwirkung. Als wir von dem chinesische» Wachtposten Baty(mantschurisch Chonimailachu) zurückkehrten, schifften wiruns in Buchtarminsk ein auf gekuppelten und darum schwerlandenden Booten. Auf der Schifffahrt zwischen Buchtarminskund Ust-Kamenogorsk ist daS Flußbette des großen Jrtysch-StromSso tief eingeschnitten, daß in dem deutlichsten Profile am rech-ten Ufer die Auflagerung der Granitbänke auf dem ? honschiefer