Druckschrift 
5 (1862)
Entstehung
Seite
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schwarzem Glimmer. Er ist in parallele Bänke neu 23 FußDicke getheilt und von großkörnigcm Gcsiige; am sichtbarstenbei der Venta cko Uambur^, auch Uasa üo Islonga genannt.In der Nähe stand ein schöner blühender Stamm von Uarlcin-sonia aculeata. wahrscheinlich Rest einer alten indischen Pflan-zung (Conuco); denn Ulumaria und Uarlcinsonia haben wirnie in diesem Theile von Südamerika in wildem Zustande ge-sehn. Bald darauf gelangten wir in die Küsten-Vegetationvon ^vicennia und lUüxopstora iUangle. Beim Herborisircnfanden wir an einem blüthenreichen Orte den Leichnam einesnur 9 Fuß langen Crocodils. Der scheußliche Moschus-Geruch,welchen der Leichnam verbreitete, hinderte unö den Rachen unddie Zähne genau zu untersuchen. Nahe an. Littoral erschien der,in Schichten gethcilte, körnige Granitit am Fluß-User noch einmal."

Wenn Boussingault's Thermometer-Beobachtung 1823fast 7" höhere Temperatur gab als die mcinige von 1800,so ist die Ursach davon bloß in dem localen, zufälligen Zu-strömen von kälterem Wasser zu suche». Eine mericanischeheiße Quelle nördlich von Guanaruato: bei Chichimequillo, wosäulenförmiger Porphyr auf Syenit aufgesetzt ist, im Basalt-Conglomerat ausbrechend: die aguas calicmtes cka Uomangillas,habe ich zu 96«,3 gefunden: also bis ans 0°,7 Cent, der An-gabe von Boussingault für las Irinolreras gleich.

Die lange, fast wundersame Erfahrung, welche man inEuropa von der UnVeränderlichkeit der Temperatur und derchemischen Zusammensetzung der Thermalquellen hat, und neuesehr befriedigende Erläuterungen^, die ich meinem berühmtenFreunde über die localen Verhältnisse der agnas ealientes ckolas Innolroras. verdanke, machen es mir jetzt sehr wahrschein-lich: daß in 23 Jahren, von 1800 bis 1823, nicht durch