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5 (1862)
Entstehung
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Granit

»nd eine Abänderung desselben, als Granitit aufgeführt.

Tic meisten Granit-Ablagerungen, sagt Carl FriedrichNaumann in seinem elastischen Lehrbuch der Geognosie^,sind offenbar von neuerer Entstehung alö die silurische und diedevonische Formation. Einige wenige derselben finden sich inCornwall und auf der Insel Arran, ja am Harze: wo Mur-chison den Granit Kalkstein-Fragmente mit organischen Nebcr-resten hat einschließen sehen.

Granit hat Nose vom Granitit abgesondert. be-steht der Granit auö Feldspath, gewöhnlich schwarzem odergelblich-weißem; graulich-weißem Quarze, schwärzlich-braunemGlimmer und weißem Kali-Glimmer; und, dem Feldspath anGröße nachstehenden OligoklaS-Krystallen. Im Granititfehlt der weiße Kali-Glimmer, und der Feldspath ist gewöhn-lich von rothcr Farbe. Unwesentliche Gcmengtheile des Granitssind Granat, Zirkon, Cvrdicrit, Nephelin, Bucklandit, Titanit,Eisen- und Molybdän-Glanz. Hornblende ist, wenn gleichunwesentlich, doch häusiger im Granitit als Granit. DerGranitit, leichter in ein porphyrartiges Gebirge übergehend,bildet die Hauptmasse deS Niesen- und Jser-Gebirges vonKupfcrberg bis Neichenberg. Wo er an den Granit grenzt,ist er scharf von ihm geschieden und nie in ihn übergehend.Der Granit mit beiden Glimmer-Arten ist im Niescngebirgesehr untergeordnet: nur an der Südwest-Seite deS GranititSvom Schwarzbrunner Berge im Osten von Gablvnz bis nachNcichenberg; auch im Harz den Brocken bildend, während amNamberg und Ziegcnrückcn Granit mit Kali-Glimmer an-steht. Am Lago Maggiorc in der Lombardei bricht die schöneAbänderung des GranititS mit fleischrothem Feldspath, sebnee-