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war eine fast totale Verfinsterung am 4 Sept. 1511 rn der Mit-tagsstunde. »Vama est, pavonem immensum in seres Lremensiplsjzs lüissv visum. ?svo visus in pxrsmiüem converti, süeo-qne celeri st> oceiüents in orientom rsptsri eursu, ut in Korsemomento maZnsm kemispkaerü partem, clootorum inspectantiumsenlentis, pervolssse creüstur. kx nubium illico üensitste te-nebrss korunt surrexisse, c>usles viventium nullus unczuam sscognovisss tstestur. ?or eam noctis lsciem, cum iormiüolosi»tulAuribus, insuclits tonitrus rcgionem circumsepserunt.« DieErleuchtungen waren so intensiv, daß die Bewohner um Bergamodie ganze Ebene von Crema während der Verfinsterung sehen konn-ten. »Lx korrenlko illo lrgMre c;uicl irata nsturs in esm re-Aionem peperorit, pereunetskeris. 8axa üemisit in Lremensiplanitis fuki nullus unizuiim sequsns ovum lapis visus kuit) im-mensao magnituclinis, poncleris e^rsZii. vecem lüissv repertacentiiikrslis ssxs kerunt.« Vogel, Schafe, ja Fische wurden ge-lobtet. Unter allen diesen Uebertreibungen ist doch zu erkennen,daß daS Metevrgewölk, aus welchem die Steine herabfielen,muß von ungewöhnlicher Schwärze und Dicke gewesen sein. Der?svo war ohne Zweifel eine lang- und breitgeschweifte Feuerkugel.DaS furchtbare Geräusch in dem Metevrgewölk wird hier alsder die Blitze (?) begleitende Donner geschildert. Anghiera erhieltselbst in Spanien ein faustgroßes Fragment fcx krustis clisrup-torum ssxorum), und zeigte es dem König Ferdinand dem Cathv-lischen in Gegenwart des berühmten Kriegers Gonzalo de Cor-dova. Sein Brief endigt mit den Worten: »mirs super kisceproäigüs conseripts t'snslice, pkz'sice, tkeoloZico acl uos missssunt ex Itslia. tZuiU portenclsnt, lzuomocloque Ziznsntur, tiluutrsquv ssrvo, si sliqusnüo acl nos veneris.« (Geschrieben ansBurgvs an Fagiardus.) — Noch genauer behauptet Carba uns(Opers eü. ImZü. 4663 3'. III. Iit>. XV csp. 72 p.279), eS seien1200 Aervlithen gefallen; unter ihnen einer von 120 Pfund, eisen-schwarz und von großer Dichte. Das Geräusch habe 2 Stundengedauert: »ut mirum sit, tsntsm molem in sere sustineri po-tuisse«. Er hält die geschweifte Feuerkugel für einen Cometen,und irrt in der Erscheinung um 1 Jahr: »Viäimus snno ISlt)...«Cardanus war zu der Zeit 9 bis 10 Jahre alt.
2° (S. 611.) Neuerdings bei dem Aerolithenfall von Braunau