606
Acht bis neun Epochen periodischer Meteorströme, von denendie letzteren 5 die sicherer bestimmten sind, werden hier demFleiß der Beobachter empfohlen. Die Ströme verschiedenerMonate sind nicht allein unter einander verschieden, auch inverschiedenen Jahren wechseln auffallend die Reichhaltigkeitund der Glanz desselben Stromes."
„Die obere Grenze der Höhe der Sternschnuppen istmit Genauigkeit nicht zu ermitteln, und Olbers hielt schonalle Höhen über 30 Meilen für wenig sicher bestimmt. Dieuntere Grenze, welche man vormals (Kosmos Bd. 1S. 127) gewöhnlich auf 4 Meilen (über 91000 Fuß) setzte,ist sehr zu verringern. Einzelne steigen nach Messungen fastbis zu den Gipfeln des Chimborazo und Aconcagua, bis zueiner geographischen Meile über der Meeresfläche, herab.Dagegen bemerkt Heis, daß eine am l0 Juli 1837 gleich-zeitig in Berlin und Breslau gesehene Sternschnuppe nachgenauer Berechnung beim Ausleuchten 62 Meilen und beimVerschwinden 42 Meilen Höhe hatte; andere verschwanden inderselben Nacht in einer Höhe von 14 Meilen. Aus derälteren Arbeit von Brandes (1823) folgt, daß von 100 anzwei Standpunkten wohl gemessenen Sternschnuppen 4 eineHöhe hatten von nur 1 — 3 Meilen, 15 zwischen 3 und 6 M.,22 von 6 — 10 M., 35 (fast Vz) von 10—15 M., 13 von10—20 M.; und nur 11 (also kaum ^) über 20 M., undMar zwischen 45 und 60 Meilen. Aus 4000 in 9 Jahrengesammelten Beobachtungen ist in Hinsicht auf die Farbeder Sternschnuppen geschlossen wordein daß 2/-, weiß, hh gelb,gelbroth, und nur ^ grün sind."
Olbers meldet: daß während des Mcteorsalls in derNacht vom 12 zum 13 November im Jahr 1838 in Bremen