Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
563
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Cometen von 1843, der in Chihuahua (NW-Amerika) vonBowring von 9 Uhr Morgens bis Sonnen-Untergang wieein kleines Weißes Gewölk, in Parma von Amici am vollenMittag 1" 23" östlich von der Sonne ^ gesehen werdenkonnte, ist auch in der neuesten Zeit der von Hind in derGegend von Capella entdeckte erste Comet des Jahres 1847am Tage des Perihels zu London nahe bei der Sonne sicht-bar gewesen.

Zur Erläuterung dessen, was oben von der Bemerkungchinesischer Astronomen bei Gelegenheit ihrer Beobachtung desCometen vom Monat März 837, zur Zeit der DynastieThang, gesagt worden ist, schalte ich hier, aus dem Ma-tuan-lin übersetzt, die wörtliche Angabe des RichtungS-Gesetzes desSchweifes ein. Es heißt dasselbe:im allgemeinen ist beieinem Cometen, welcher östlich von der Sonne steht, derSchweis, von dem Kern an gerechnet, gegen Osten gerichtet;erscheint aber der Comet im Westen der Sonne, so dreht sichder Schweif gegen Westen." ^ Fracastoro und Apianussagten bestimmter und noch richtiger:daß eine Linie in derRichtung der Achse des Schweifes, durch den Kopf des Co-meten verlängert, das Centrum der Sonne trifft". DieWorte des Seneca slVat. tJusest, VII, 20):die Kometen-schweife fliehen vor den Sonnenstrahlen", sind auch bezeich-nend. Während unter den bis jetzt bekannten Planeten undCometen sich in den, von der halben große Are abHangendenUmlaufszeiten die kürzesten zu den längsten bei den Pla-neten wie 1 : 683 verhalten, ergiebt sich bei den Cometendas Verhältniß wie 1 : 2670. Es ist Merkur (87TP?) mitNeptun (60126^,7), und der Comet von Encke (3,3 Jahre)mit dem von Gottfried Kirch zu Coburg, Newton und Halley