unbewaffnetem Auge am Mittag zu sehen ist, liegt zwischen derunteren Conjunction und der größten Digressivn, nahe bei derletzten, nahe dem Abstände von 40° von der Sonne oder vondem Orte der unteren Conjunction. Im Mittel erscheint Venusin ihrem schönsten Lichte, 40° östlich und westlich von der Sonneentfernt, wenn ihr scheinbarer Durchmesser, welcher in der untere»Conjunction bis auf 66" anwachsen kann, nur etwa 40" hat, undwenn die größte Breite ihrer beleuchteten Phase kaum 10" mißt.Die Erdnähe giebt dann der schmalen Lichtsichel ein so intensivesLicht, daß sie in der Abwesenheit der Sonne Schatten wirft."Littrow, theorische Astronomie 18Z4 Th. II. S. 63. —Ob Copernicus die Notwendigkeit einer künftigen Entdeckung vonVenus-Phasen vvrherverkündigt hat, wie in Smith'6 0,1 lies,8vet. I0S0, und in vielen anderen Schriften wiederholt behauptetwird, ist neuerlichst durch Professor de Morgan's genauere Unter-suchung von dem Werke cle lievollitioui 0us, wie es auf unsgekommen, überaus zweifelhaft geworden. S. den Brief von Adamsan kev. R. Main vom 7 Sept. 1846 in liep. ol ttiu tioz-alÖstron. 8oe. Vol. VII. blo. 9 p. 142. (Vergl auch KosmosBd. II. S. 362.)
" (S. 493.) Delambre, Iiis! cie I'^str. au 18"° siedep. 236—238. Das Resultat von Bianchini ist vertheidigt wordenvon Hussey und Flaugergues; auch Hansen, dessen Autorität mitRecht so groß ist, hielt es bis 1836 für das wahrscheinlichere(Schumacher'» Jahrb. für 1837 S. 90).
" (S. 494.) Aragv über die Liltenthaler merkwürdige Beob-achtung des 12 Aug. 1790 im ^uauairo pour 1842 p. 339.j»l)e qui tavorise aussi la probabilitä äo I'existonee ü'uue almo-spdere qui ouveloppe Venus, e'est le resultat optique okteuu parl'emploi (i'une luuette prismatiquo. 1,'inteusils üe Is lumiere cleI'iutvrieur clu oroissant est seusilüement plus kailzle que eelloctes Points situes üaus la Partie oireulaire clu clisque <Ie laplanste.« Aragv, Handschriften von 1847.)
(S. 494.) Wilhelm Beer und Mädler, Beiträge zurphysischen Kenntniß der himmlischen Körper S. 148. Dersogenannte Venusmond, de» Fontana, Dvminicus Cassini undShort wollen erkannt haben, für den Lambert Tafeln berechnete,und der in Crefeld (Berliner Jahrbuch >778 S. 186) volle