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der scharfsinnige, mit allen optischen Erscheinungen so ver-traute Entdecker, daß die Licht-Intensität bei starker Ver-größerung in dem neuen Wcltkörpcr beträchtlich abnahm,während sie bei den Firsternen gleicher (6ter bis 7tcr Größe)dieselbe blieb.
Herschcl nannte den NranuS, als er seine Eristenzanfangs ^ verkündigte, einen Cometen; und erst die ver-einten Arbeiten von Saron, Lerell, Laplace und Mächain,welche durch des verdienstvollen Bode's Auffindung (1784)älterer Beobachtungen des Gestirns von Tobias Mayer (1756)und Flamsteed (1690) ungemein erleichtert wurden, haben dieelliptische Bahn des Uranus und seine ganz planetarischenElemente bewundernswürdig schnell festgestellt. Die mittlereEntfernung dcS Uranus von der Sonne ist nach Hansen19,18239 oder 396^ Million gcogr. Meilen; seine stdcrischcUmlaufszeit 84 Jahre 5^ 19^- zg". Neigunggegen die Ekliptik 0° 46" 28""; der scheinbare Durchmesserin der mittleren Entfernung von der Erde 9"", 8. SeineMasse, welche die ersten Trabanten-Beobachtungen zu ^bestimmt hatten, ergiebt sich nach Lamont's Beobachtung nurzu 2^; danach fiele seine Dichtigkeit zwischen die desJupiter und des Saturn. ^ Eine Abplattung des Uranuswurde schon von Herschel, als derselbe Vergrößerungen von800- bis 2400mal anwandte, vermuthet. Nach Mädlcr'sMessungen in den Jahren 1842 und 1843 würde sie zwischen^ und ^ zu fallen scheinen. ^ Daß die anfangs ver-mutheten zwei Ringe des Uranus eine optische Täuschungwaren, ist von dem, immer so vorsichtig und ausdauerndprüfenden Entdecker selbst erkannt worden.