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3 (1850)
Entstehung
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angegeben; sie läßt bei dem ungeheuren Volum des Planeten(sein Durchmesser ist ^ des Durchmessers deö Jupiter) aufeine sehr geringe und gegen die Oberfläche abnehmende Dichtig-keit schließen. Bei einer ganz homogenen Dichtigkeit (^von der des WasserS) würde die Abplattung noch stärker sein.

In der Ebene seines AeguatorS umgeben den Planetenwenigstens zwei frei schwebende, in einer und derselben Ebeneliegende, überaus dünne Ringe. Sie haben eine größereIntensität des Lichts als Saturn selbst, und der äußere Ringist noch Heller als der innere. ^ Die Theilung des, vonHuygens 1655 als eines einigen erkannten Ringes wurdewohl schon von Dominique Cassini 1675 gesehen, aber zuerstvon William Herschel (17891792) genau beschrieben. Denäußeren Ring hat man seit Short mehrfach durch feinereStreifen abgetheilt gefunden, aber diese Linien oder Streifensind nie sehr constant gewesen. Ganz neuerlich, in den letztenMonaten deö Jahres 1859, haben Bond in Cambridge(V. St. von Amerika) durch den großen Refractor von Merz(mit 14zölligcm Objective) am 11 November, Dawes beiMaidstone in England am 25 November, also nahe gleich-zeitig, zwischen dem zweiten, bisher so genannten innerenRinge und dem Hauptplaneten einen dritten, sehr mattenund lichtschwachen, dunkleren Ring entdeckt. Er ist durcheine schwarze Linie von dem zweiten getrennt, und füllt dendritten Theil des Raumes aus, welchen man zwischen dem zweitenRinge und dem Körper deö Planeten bisher als leer angabund durch welchen Derham kleine Sterne will gesehen haben.

Die Dimensionen dcS gethcilten Saturnsringes sind vonBessel und Struve bestimmt worden. Nach dem Letzteren erscheintuns der äußere Durchmesser des äußersten Ringes in der mittleren