Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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und Unterhaltung der electro-magnetischen Thätigkeit der Erd-rinde und der des Sauerstoff-Gehaltes der Atmosphäre; baldstill und sanft chemische Ziehkräftc erzeugend, und das organischeLeben mannigfach in der Endosmose der Zellen-Wandung,in dem Gewebe der Muskel- und Nervenfaser bestimmend;bald Lichtprocesse im Lustkreise (farbig flammendes Polarlicht,Donnerwetter, Orkane und Meersäulcn) hervorrufend.

Haben wir hier versucht die solaren Einflüsse, inso fern sie sich nicht auf die Achsenstellung und Bahn unseresWeltkörpers beziehen, in Ein Gemälde zusammenzudrängen;so ist es, um durch Darstellung des Zusammenhanges großerund auf den ersten Blick heterogen scheinender Phänomenerecht überzeugend zur Anschauung zu bringen: wie die physischeNatur in dem Buche vom Kosmos als ein durch innere,oft sich ausgleichende Kräfte bewegtes und belebtesGanzes zu schildern sei. Aber die Lichtwellen wirken nichtbloß zersetzend und wieder bindend auf'die Körperwclt, sie rufennicht bloß hervor aus der Erde die zarten Keime der Pflanzen,erzeugen den Grünstoff (Chlorophyll) in den Blättern undfärben duftende Blüthen, sie wiederholen nicht bloß tausend-und aber tausendfach rcflectirte Bilder der Sonne, im an-muthigen Spiel der Welle wie im bewegten Grashalm derWiese; das Himmelslicht in den verschiedenen Abstufungenseiner Intensität und Dauer steht auch in geheimnißvollemVerkehr mit dem Inneren des Menschen, mit seiner geistigenErregbarkeit, mit der trüben oder heiteren Stimmung desGemüths: Oaeli kristiliam cliseutit 8ol et llumani nulniaanimi sersnat (Plin. Dist. nat. -II, 6).

Bei jedem der zu beschreibenden Weltkörper lasse ich dienumerischen Angaben dem vorangehe», was hier, mit