Konstellationen in langen Perioden nicht dieselben. Dassüdliche Kreuz wird in der Gestalt, welche jetzt dies Stern-bild zeigt, nicht immer am Himmel glänzen: da die 4 Sterne,welche es bilden, mit ungleicher Geschwindigkeit eines ver-schiedenen Weges wandeln. Wie viele Jahrtausende biszur völligen Auslösung verfließen werden, ist nicht zu be-rechnen. In den Raumvcrhältnisscn und in der Zeitdauergiebt es kein absolutes Großes und Kleines.
Will man unter einem allgemeinen Gesichtspunkt zu-sammenfassen, was an dem Himmel sich verändert undwas im Lauf Jahrhunderte der den physio gnomischenCharakter der Himmelsdecke, den Anblick des Firmamentsan einem bestimmten Orte, modificirt; so muß man auf-zählen als wirksame Ursachen solcher Veränderung: 1) dasVorrücken der Nachtgleichen und das Wanken der Erd-achse, durch deren gemeinsame Wirkung neue Sterne amHorizont aufsteigen, andere unsichtbar werden; 2) die perio-dische und unperiodische Veränderung der Lichtstärke vielerFixsterne; 3) das Auslodern neuer Sterne, von denen einigewenige am Himmel verblieben sind; 4) das Kreisen teleseo-pischer Doppelsterne um einen gemeinsamen Schwerpunkt.Zwischen diesen sich langsam und ungleich in Lichtstärke undPosition verändernden sogenannten Fixsternen vollendenihren schnelleren Lauf 20 Hauptplaneten, von denen fünfzusammen 20 Satelliten darbieten. Es bewegen sich alsoaußer den ungezählten, gewiß auch rotirenden Fixsternen40 bis jetzt (October 1850) aufgefundene planetarischeKörper. Zur Zeit des Copernicus und des großen Ver-vollkommners der Veobachtuugskunst Tpcho waren nur 7bekannt. Fast 200 berechnete Cometen, deren 5 von