die Helligkeit von iVIira im Marimui» zwischen 20 und 47 ge-schwankt, d. h. zwischen der Helligkeit der Sterne 4ter und Iter bis2ter Größe; die mittlere Helligkeit ist 23 oder die des Sterns z- Leti.Aber fast noch unregelmäßiger hat sich die Dauer der Periode ge-zeigt; im Mittel beträgt dieselbe 33l Tage 20 Stunden, ihreSchwankungen aber steigen bis auf einen Monat: denn die kür-zeste von Einem Marimum bis zum nächsten verflossene Zeit warnur 306 Tage, die längste dagegen 367 Tage. Und noch auffallen-der werden diese Unregelmäßigkeiten, wenn man die einzelnen Er-scheinungen des größten Lichtes selbst mit denjenigen vergleicht,welche statt finden sollten, wenn man diese Marima unter Annahmeeiner gleichförmigen Periode berechnet. Die Unterschiede zwischenRechnung und Beobachtung steigen dann auf 50 Tage; und zwarzeigt es sich, daß diese Unterschiede mehrere Jahre hinter einandernahe von derselben Größe und nach derselben Seite hin sind. Diesdeutet offenbar auf eine Störung in den Lichterscheinungen hin,welche eine sehr lange Periode hat. Die genauere Rechnung hat abererwiesen, daß man mit Einer Störung nicht ausreicht, sondernmehrere annehmen muß, die freilich aus derselben Ursache her-rühren können: und zwar eine, die nach it; eine 2te, die nach 83;eine 3te, die nach 176; und eine 4te, die erst nach 264 Einzcl-Perio-den wiederkehrt. Danach entsteht die S. 260 Anm. 12 angeführteSinus-Formel, mit welcher nun die einzelnen Marima sehr nahestimmen, obgleich immer noch Abweichungen vorhanden sind, diesich durch Beobachtungsfehler nicht erklären lassen.
2) /? l'c-rs ei, Algol; 44° 36', Deel. 40° 22'. Ob-gleich Geminiauo Montanari schon im Jahre 1667 die Veränder-lichkeit dieses Sterns bemerkt und Maraldi sie gleichfalls beobach-tet hatte, fand doch erst Goodricke im Jahre 1782 die Regelmäßig-keit derselben. Der Grund hiervon ist wohl darin zu suchen, daßder Stern nicht wie die meisten übrigen veränderlichen allmälig anHelligkeit ab- und zunimmt, sondern während 2 Tagen l3 Stun-den in der gleichen 2.3ten Größe glänzt, und nur 7 bis 8 Stundenlang sich in geringerer zeigt, wobei er bis zur 4tcn Größe herab-sinkt. Die Ab- und Zunahme der Helligkeit ist nicht ganz regelmäßig,sondern geht in der Nähe des Minimums rascher vor sich: wohersich auch der Zeitpunkt der geringsten Helligkeit auf 10 bis 15 Min.genau bestimme» läßt. Merkwürdig ist dabei, daß der Stern,