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3 (1850)
Entstehung
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Die Umständlichkeit dieser Angaben ^ beweist schon denEinfluß, welchen das Naturphänomcn in einer für dieAstronomie so glänzenden Epoche auf Anregung der wich-tigsten Fragen ausüben mußte. Da (trotz der oben geschil-derten allgemeinen Seltenheit der neuen Sterne) Erschei-nungen derselben Art sich, zufällig in den kurzen Zeitraumvon 32 Jahren zusammengedrängt, für europäische Astro-nomen dreimal wiederholten, so wurde die Anregung umso lebhafter. Man erkannte mehr und mehr die Wichtig-keit der Sterncataloge, um der Neuheit des aufloderndenGestirns gewiß zu sein; man discutirte die Periodicität 2(das Wiedererscheinen nach vielen Jahrhunderten): ja Tychostellte kühn eine Theorie über die Bildungs- und Gestal-tungsprocesse der Sterne aus kosmischem Nebel auf, welcheviel Analogie mit der des großen William Herschel hat.Er glaubt, daß der dunstförmige, in seiner Verdichtungleuchtende Himmelsstoff sich zu Fixsternen balle: Eaolimatoriain tonuissiinam, ulücjuo nostro visui et?Ianotarumeireuitillus perviam, in nnum globum conäensatain, stel-lain ellmgere. Dieser überall verbreitete Himmelsstoff habeschon eine gewisse Verdichtung in der Milchstraße, die ineinem milden Silberlichte aufdämmere. Deshalb stehe derneue Stern, wie die, welche in den Jahren 945 und 1264aufloderten, am Rande der Milchstraße selbst (quo lactmnest quo«) nova Stella in ipso Kalaxiae margine eonstiterit);man glaube sogar noch die Stelle (die Ocffnung, lliatus) zuerkennen, wo der neblige Himmelsstoff der Milchstraße ent-zogen worden sei. 3 Alles dies erinnert an den Uebergang deskosmischen Nebels in Sternschwärme, an die haufenbildendeKraft, an die Concentration zu einem Centralkern, an die