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Landleute, ob sie den plötzlich auflodernden Stern eben sosähen als ich. Später habe ich erfahren, daß in Deutsch-land Fuhrleute und „anderes gemeines Volk" die Astro-nomen erst auf die große Erscheinung am Himmel auf-merksam machten, „was dann (wie bei den nicht vorherangekündigten Cometen) die gewohnten Schmähungen aufgelehrte Männer erneuerte".
„Den neuen Stern", fährt Tycho fort, „fand ich ohneSchweif, von keinem Nebel umgeben, allen anderen Fix-sternen völlig gleich, nur noch stärker funkelnd als Sterneerster Größe. Sein Lichtglanz übertraf den des Sirius,der Leier und des Jupiter. Man konnte ihn nur der Hel-ligkeit der Venus gleich setzen, wenn sie der Erde amnächsten steht (wo dann nur ihr vierter Theil erleuchtetist). Menschen, die mit scharfen Augen begabt sind, er-kannten bei heiterer Luft den neuen Stern bei Tage selbstin der Mittagsstunde. Zur Nachtzeit, bei bedecktem Him-mel, wenn alle anderen Sterne verschleiert waren, wurdeer mehrmals durch Wolken von mäßiger Dicke (nulles nonsclmoclnm ckensss) gesehen. Abstände von anderen nahenSternen der Cassiopea, die ich im ganzen folgenden Jahremit vieler Sorgfalt maß, überzeugten mich von seiner völ-ligen Nnbeweglichkeit. Bereits im December 1572 fing dieLichtstärke an abzunehmen, der Stern wurde dem Jupitergleich; im Januar 1573 war er minder hell als Jupiter.Fortgesetzte photometrische Schätzungen gaben: für Februarund März Gleichheit mit Sternen erster Ordnung (stellgrumgffixgrum primi llonoris; denn Tycho scheint den Ausdruckdes Manilius, Stellge lixss, nie gebrauchen zu wollen);für April und Mai Lichtglanz von Sternen 2ter, für