knüpfte, ohne der festen Sphäre zu gedenken, an die siegeheftet ist. So durfte Seneca die Firsternwelt lixumet imiinckülam populum nennen.
Wenn wir auch nach Stobäuö und dem Sammler der„Ansichten der Philosophen" die Benennung Krystall-himmel bis zur frühen Zeit des Anarimenes hinaufführen;so finden wir doch die Idee, welche der Benennung zumGrunde liegt, erst schärfer bei Empedocles entwickelt. DenFirstcrnhimmel hält dieser für eine feste Masse, welche ausdem durch Feuer krystallartig starr gewordenen Aether ge-bildet wurde. ^ Der Mond ist ihm ein durch die Kraftdes Feuers hagelartig geronnener Körper, welchersein Licht von der Sonne erhält. Der ursprüngliche Begriffdes Durchsichtigen, Geronnenen, Erstarrten würde nachder Physik der Alten ^ und ihren Begriffen vom Festwerdendes Flüssigen nicht unmittelbar aus Kälte und Eis führen;aber die Verwandtschaft von mit und
wie die Vergleichung mit den durchscheinendstenaller Körper, veranlaßten die bestimmteren Behauptungen,daß das Himmelsgewölbe aus Eis oder aus Glas bestehe.So finden wir bei LactantiuS: eoelum asrom glaeistuin<?58«, und vitreum coslum, Empedocles hat gewiß nochnicht an phönicisches Glas, wohl aber an Luft gedacht, diedurch feurigen Aether in einen durchsichtigen festen Körperzusammcngeronnen ist. Die Idee des Durchsichtigen warin der Vergleichung mit dem Eise, das Vor-
herrschende; man dachte nicht an Ursprung des Eises durchKälte, sondern zunächst nur an ein durchsichtiges Ver-dichtetes. Wenn der Dichter das Wort Kry stall selbstbrauchte, so bedient sich die Prose (wie die in der 34ten