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nach einem halben Jahre diejenigen Sterne, welche sichvorher in der Nähe der Sonne gezeigt hatten, ihr gegen-über stehen, untergehend bei ihrem Aufgange, aufgehendbei ihrem Untergange. Von Hcsiod bis Eudorus, vonEudoruö bis AratuS und Hipparch ist die Littcratur derHellenen voll Anspielungen auf das Verschwinden derSterne in den Sonnenstrahlen (den heliacischcn oderSpätuntergang) wie auf das Sichtbar-Werden in derMorgendämmerung (den heliacischcn oder FrüHaus-gang). Die genaue Beobachtung dieser Erscheinungen botdie frühesten Elemente der Zeitkunde dar: Elemente,nüchtern in Zahlen ausgedrückt; während gleichzeitig dieMythologie, bei heiterer oder düsterer Stimmung des Volks-sinnes, fortfuhr mit unumschränkter Willkühr in den hohenHimmclsräumen zu walten.
Die primitive griechische Sphäre (ich folge hier wie-der, wie in der Geschichte der physischen Weltan-schauung^, den Untersuchungen meines so früh dahingeschie-denen geistreichen Freundes Lctronne), die griechische Sphärehat sich nach und nach mit Sternbildern gefüllt, ohne daßman sich dieselben anfangs in irgend einer Beziehung zuder Ekliptik dachte. So kennen schon Homer und Hesiodusverschiedene Sterngruppen und einzelne Sterne mit Namenbezeichnet: jener die Bärinn („die sonst der Himmelswagengenannt wird — und die allein niemals in Okeanos Badsich hinabtaucht"), den Bootes und den Hund desOrion; dieser den Sirius und den Arctur; beide diePlejadcn, die Hyaden und den Orion. WennHomer zweimal sagt, daß die Konstellation der Bärinnallein sich nie in das Meer taucht; so folgt daraus bloß,