Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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Diese Arbeit ist die wichtige Grundlage gewesen, auswelcher die Araber und das ganze Mittelalter fortgebauet;ja die bis in das 19te Jahrhundert übergegangene Gewohn-heit, die Zahl der Sterne erster Größe auf 15 zu beschrän-ken (Mädler zählt deren 18, Nümker nach sorgfältigerer Er-forschung des südlichen Himmels über 20), stammt aus derClassification des Almagest am Schluß der Sterntasel desachten Buches her. Ptolemäus, auf das natürliche Sehenangewiesen, nannte dunkle Sterne alle, welche schwächerals seine 6te Classe leuchten; von dieser Classe führt er son-derbarerweise nur 49 auf, fast gleichartig unter beide Hemi-sphären vertheilt. Erinnert man sich, daß das Verzeichnis«ohngefähr den fünften Theil aller dem bloßen Auge sicht-baren Firsterne ausführt, so hätte dasselbe, nach Argclander'sUntersuchungen, 640 Sterne 6ter Größe geben sollen. DieNebelsterne Oehpellonckeks) des Ptolemäus und der Cat-asterism en deö Pseudo-Eratosthenes sind meist kleine Stern-schwärme welche bei der reineren Luft des südlichenHimmels als Nebelflecke erscheinen. Ich gründe diese Ver-muthung besonders auf die Angabe eines Nebels an derrechten Hand des Perseus. Galilei, der so wenig als diegriechischen und arabischen Astronomen den dem bloßen Augesichtbaren Nebelfleck der Andromeda kannte, sagt im lXun-oius sicksrens selbst, daß Stellas nvliulosae nichts anderessind als Sternhaufen, die wie arsalas sparsim per aetllsrakulgsnt. 63 Das Wort Größenordnung O«?

obgleich aus den Glanz beschränkt, hat doch schonim 9ten Jahrhundertc zu Hypothesen über die Durchmesserder Sterne verschiedener Helligkeit geführt 6!: als hinge dieIntensität des Lichts nicht zugleich von der Entfernung,