Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
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astronomischen Jahrbuch für 1852 von ihm angege-benen Werthe des Erdhalbmessers die Lichtgeschwindigkeitvon 41549 geogr. Meilen folgt. Der wahrscheinliche Fehlerin der Geschwindigkeit soll kaum noch 2 geogr. Meilen be-tragen. Dies Struvische Resultat ist von dem Delambri-schen (8" 13",2), das von Bessel in den lab. Kogl am.und bisher in dem Berliner astronomischen Jahrbuche an-gewandt worden ist, für die Zeit, welche der Lichtstrahlvon der Sonne zur Erde braucht, um ^ verschieden. Alsvöllig abgeschlossen ist die Discussion des Gegenstandesnoch nicht zu betrachten. Die früher gehegte Vermu-thung, daß die Lichtgeschwindigkeit des Polarsterns in Ver-hältniß von 133 zu 134 schwächer sei als die seines Beglei-ters, ist aber vielem Zweifel unterworfen geblieben.

Ein durch seine Kenntnisse wie durch seine große Fein-heit im Erperimentiren ausgezeichneter Physiker, Herr Fizeau,hat durch sinnreich construirte Vorrichtungen, in denen künst-liches, sternartiges Licht von Sauerstoff und Wasserstoffdurch einen Spiegel in 8633 Meter (26575 Par. Fuß)Entfernung, zwischen Suresne und La Butte Montmartre,an den Punkt zurückgesandt wird, von dem es ausge-gangen, eine terrestrische Messung der Lichtgeschwindigkeitvollbracht. Eine mit 729 Zähnen versehene Scheibe, welche12,6 Umläufe in der Secunde machte, verdeckte abwechselndden Lichtstrahl oder ließ ihn frei durch zwischen den Zähnendes Randes. Aus der Angabe eines Zählers chompteur)glaubte man schließen zu können, daß das künstliche Licht17266 Meter, d. i. den doppelten Weg zwischen den Sta-tionen, in einer Zeitsecunde zurücklegte: woraus sicheine Geschwindigkeit von 319788 Kilometer oder (da 1 geogr.