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systeme, demselben Aether-Molecule zu gleicher Zeit gleiche,aber entgegengesetzte Geschwindigkeiten mitzutheilen: so daßdie Wirkung ihrer Vereinigung die Ruhe des Aether-Moleculcö, also Finsterniß ist. In gewissen Fällen spieltdie Refrangibilität der verschiedenen Lustschichten, welchedie Lichtstrahlen durchschneiden, mehr als die verschiedeneLänge des Weges, die Hauptrolle bei der Erscheinung.^
Die Stärke der Scintillation ist unter den Firsternenselbst auffallend verschieden; nicht von der Höhe ihresStandes und von ihrer scheinbaren Größe allein abhängig,sondern, wie es scheint, von der Natur ihres eigenen Licht-proeesseö. Einige, z. B. Wega, zittern weniger als Arcturund Procyon. Der Mangel der Scintillation bei den Pla-neten mit größeren Scheiben ist der Compensation und aus-gleichenden Farbenvermischung zuzuschreiben, welche dieeinzelnen Punkte der Scheibe geben. Es wird die Scheibewie ein Aggregat von Sternen betrachtet, welche das fehlende,durch Interferenz vernichtete Licht gegenseitig ersetzen unddie farbigen Strahlen zu weißem Lichte wiederum vereinigen.Bei Jupiter und Saturn bemerkt man deshalb am seltenstenSpuren der Scintillation; wohl aber bei Merkur undVenus, da der scheinbare Durchmesser der Scheiben in denletztgenannten zwei Planeten bis 4",4 und 9",5 herabsinkt.Auch bei Mars kann zur Zeit der Conjunction sich derDurchmesser bis 3",3 vermindern. In den heiteren, kaltenWinternächtcn der gemäßigten Zone vermehrt die Scintil-lation den prachtvollen Eindruck des gestirnten Himmelsauch durch den Umstand, daß, indem wir Sterne 6ter bis7tcr Größe bald hier, bald dort aufglimmen sehen, wir,getauscht, mehr leuchtende Punkte vermuthen und zu