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Refractoren und Heliometern, die durch Uhrwerkeparallactisch bewegt werden. Zu Objectiven von außer-ordentlichen Größen lieferten in Deutschland das MünchnerInstitut von Utzschneider und Fraunhofer, später von Merzund Mahler; in der Schweiz und Frankreich (für Lerebouröund Cauchois) die Werkstätte von Guinand und Bontemsein homogenes, streifenloses Flintglas. Es genügt für denZweck dieser historischen Uebersicht, hier beispielsweise zunennen die unter Fraunhoser's Leitung gearbeiteten gro-ßen Refractoren der Dorpater und Berliner Sternwartevon 9 Pariser Zoll freier Ocffnung bei einer Focalweitevon 13Vz Fuß; die Refractoren von Merz und Mahlerauf den Sternwarten von Pulkowa und Cambridge in denVereinigten Staaten von Nordamerika beide mit Objec-tiven von l^l Pariser Zoll und 21 Fuß Brennweite versehen.Das Heliometer der Königsberger Sternwarte, lange Zeitdas größte, hat 6 Zoll Oeffnung und ist durch Bessel'sunvergeßliche Arbeiten berühmt geworden. Die lichtvollenund kurzen dialytischen Refractoren, welche Plösl in Wienzuerst ausführte und deren Vorthcile Rogers in Englandfast gleichzeitig erkannt hatte, verdienen in großen Dimen-sionen construirt zu werden.
In derselben Zeitepoche, deren Bestrebungen ich hierberühre, weil sie auf die Erweiterung kosmischer Ansich-ten einen so wesentlichen Einfluß ausgeübt, blieben diemechanischen Fortschritte in Vervollkommnung der messen-den Instrumente (Zenith-Sectorcn, Meridiankreise, Mi-crometer) gegen die optischen Fortschritte und die desZeitmaaßes nicht zurück. Unter so vielen ausgezeich-neten Namen der neueren Zeit erwähnen wir hier nur für