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3 (1857)
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sen, daß dadurch auch die Wahrheit und dieVernunft über Heuchelei und Wahnsinn gesiegt.Aber, ich Unglückseligster, in tiefster Brust fühle

ich, daß

Sprich nicht weiter! rief ich mit gerechterEntrüstung, wage nicht, Verblendeter, das Er-habene zu schwärzen und das Glänzende in denStaub zu ziehen! Wenn du auch die Wunderdes Evangeliums läugnen möchtest, so kannst dudoch nicht läugnen, daß der Sieg des Evan-geliums selber ein Wunder war. Eine kleineSchaar wehrloser Menschen drang in die großeRömerwelt, trotzte ihren Scherzen und Weisen,und triumphirtc durch das bloße Wort. Aberwelch ein Wort! Das morsche Heidenthum er-bebte und krachte bei dem Worte dieser fremdenMänner und Frauen, die ein neues Himmelreichankündigten und nichts fürchteten auf der altenErde, nicht die Tatzen der wilden Thiere, nichtden Grimm der noch wilderen Menschen, nicht