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traf wirklich das schlimmste Mißgeschick, jedesmalwenn er ein Buch schrieb. Nachdem er nämlichfür das Thema, das er beweisen wollte, alle seineGründe entwickelt, glaubte er sich verpflichtet, dieEinwürfe, die etwa ein Gegner anführen könnte,ebenfalls niitzutheilen; er ergrübelte alsdann vomentgegengesetzten Standpunkte aus die scharfsin-nigsten Argumente, und indem diese unbewußt inseinem Gemüthe Wurzel faßten, geschah es immer,daß, wenn das Buch fertig war, die Meinungendes armen Verfassers sich allmählig umgewandelthatten, und eine dem Buche ganz entgegengesetzteUeberzeugung in seinem Geiste erwachte. Er waralsdann auch ehrlich genug (wie ein französischerSchriftsteller ebenfalls handeln würde), den Lor-beer des literarischen Ruhmes auf dem Altare derWahrheit zu opfern, d. h. sein Manuscript insFeuer zu werfen. Darum seufzte er aus so tief-ster Brust, als er die Vortrefflichkeit des Chri-sienthums bewiesen hatte. Da habe ich nun,