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gehört zu haben, daß vor Luthers Thür gekom-men sei ein Münch, welcher heftig an der Thüregeklopft, und wie ihm der Diener anfthat undfragte was er wollte, da fraget der Münch: obder Luther daheim wäre? Als Lutherus die Sacheerfuhr, ließ er ihn herein gehen, weil er nuneine gute Weile keinen Münch gesehen hatte. Dadieser hineinkam sprach er, er habe etliche Papi-stische Irrthümer, derwegen er sich gern mitihm besprechen wollte, und er legte ihm einigeShllogismoS und Schulreden für, und da sieLuther ohne Mühe auflöste, brachte er andere,die nicht so leicht aufzulösen waren, daher Lu-therus, etwas bewegt, diese Worte entfahrenließ: du machst mir viel zu schaffen, da ich dochanderes zu thun hätte! und stund sobald auf undzeigte ihm in der Bibel die Erklärung der Frageso der Münch vorbrachte. Und als er in dem-selbigen Gespräche vermerkte, daß des MünchsHände nicht ungleich wären Vogelsklauen, sprach