volle Ehrfurcht durchschauerte meine Seele, alsich einst, diese Waldungen durchwandernd, beideruralten Siegbnrg vorbei kam. „Hier," sagte meinWegweiser, „hier wohnte einst König Wittekind,"und er seufzte tief. Es war ein schlichter Holz-hauer und er trug ein großes Beil.
Ich bin überzeugt, dieser Mann, wenn esdrauf ankömmt, schlägt sich noch heute für KönigWittekind; und wehe dem Schädel, worauf seinBeil fällt,!
Das war ein schwarzer Tag für Sachsen-land, als Wittekind, sein tapferer Herzog, vonKaiser Karl geschagen wurde bei Engter. Alser flüchtend gen Ellerbruch zog, und nun Alles,mit Weib und Kind, an den Furth kam undsich drängte, mochte eine alte Frau nicht weitergehen. Weil sie aber dem Feinde nicht lebendigin die Hände fallen sollte, so wurde sie von denSachsen lebendig in einen Sandhügel bei Bell-mans-Kamp begraben; dabei sprachen sie: „krup