Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
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es trieb mich wieder von hinnen. Ueber diesesGefühl nachdenkend, stand ich einst um Mitter-nacht an einem entlegenen Eingang der großenOper, auf einen Wagen wartend, nnd sehr ver-drießlich wartend, da es eben stark regnete. Aberes kam kein Wagen, oder vielmehr es kamen nurWagen, welche anderen Leuten gehörten, die sichvergnügt hineinsetzten, nnd es wurde allmählichsehr einsam um mich her. »So müssen Siedenn mit mir fahren," sprach endlich eine Dame,die, tief verhüllt in ihrer schwarzen Mantillc,ebenfalls harrend einige Zeit neben mir gestandenund jetzt im Begriffe war, in einen Wagen zusteigen. Die Stimme zuckte mir durchs Herz,der wohlbekannte Seitenblick übte wieder seinenZauber, und ich war wieder wie im Traume,als ich mich neben Mademoiselle Laurence ineinem weichen warmen Wagen befand. Wirsprachen kein Wort, hätten auch einander nichtverstehen können, da der Wagen mit dröhnendem