Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
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kalische Pelzkenner gewiß in ein langes Knnstge-spräch eingemufft. Paganini setzte wieder ruhigseine Violine ans Kinn und mit dem ersten Strichseines Bogens begann auch wieder die wunder-bare Transfiguration der Töne. Nur gestaltetesie sich nicht mehr so grellfarbig und leiblich be-stimmt. Diese Töne entfalteten sich ruhig, ma-jestätisch wogeud und anschwellend, wie die einesOrgelchorals in einem Dome; und alles umherhatte sich immer weiter und höher ausgedehnt zueinem kolossalen Räume, wie nicht das körperlicheAuge, sondern nur das Auge des Geistes ihnfassen kann. In der Mitte dieses Raumesschwebte eine leuchtende Kugel, worauf riesen-groß und stolzerhaben ein Mann stand, der dieVioline spielte. Diese Kugel war sie die Sonne?Ich weiß nicht. Aber in den Zügen des Manneserkannte ich Papanini, nur idealisch verschönert,himmlisch verklärt, versöhnungsvoll lächelnd. SeinLeib blühte in kräftigster Männlichkeit, ein hell-

Salon, III. 5