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gehen . . . Eine Leichenstille herrschte dann imganzen Saale; Todcsschreck malte sich auf allenGesichtern, mit Kreidesarbe oder mit Zinnober;die Frauen wußten nicht, ob sie in Ohnmachtfallen oder entfliehen sollten; die Männer sahenbestürzt nach ihren Beinkleidern, um sich zu über-zeugen, daß sie wirklich dergleichen trugen; undwas das Furchtbarste war, dieser Schreck erregtezu gleicher Zeit eine convulsive Lachlust, die sichkaum verbeißen ließ. Wenn man daher mit Bel-lini in Gesellschaft war, mußte seine Nähe immereine gewisse Angst einflößen, die, durch einengrauenhaften Reiz, zugleich abstoßend und an-ziehend war. Manchmal waren, seine unwillkür-lichen Calembonrs blos belustigender Art, und inihrer possirlichen Abgeschmacktheit erinnerten siean das Schloß seines Landsmannes, des PrinzenPallagonien, welches Goethe, in seiner italieni-schen Reise, als ein Museum von barocken Ver-zerrtheiten und ungereimt zusammengekoppelten